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Rechtsanwaltskanzlei

Strafrecht

Mag. Bettina Presl

Strafrecht

„Das Recht ist eine Gewalt, die der Gewalt das Recht streitig macht.“ (Hans Kudszus)

„Gestrauchelt?“ - oder einfach nur Pech gehabt? Opfer eines Verbrechens?

Das Strafrecht regelt grundsätzlich die Bestrafung für verbotenes Handeln. Jedes Delikt hat einen eigenen Strafrahmen, jede Tat muss dem mutmaßlichen Täter auch bewiesen werden. Für jeden Menschen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Im Strafrecht und im Strafprozess sind nicht nur die Rechte eines Beschuldigten normiert. Auch ein Opfer einer Straftat hat im Strafverfahren – je nach Art des Deliktes und der Schädigung – ein Recht zur Mitsprache.

Jeder Mensch verdient mehrere Chancen. Eine Chance ist mit einer kompetenten und umfassenden Verteidigung gewahrt. Ein Verteidiger gibt dem Strafverfahren die Sicherheit eines fairen Verlaufes.

Die Diversion – was ist das?
Diversion bedeutet eine Erledigung eines Straftatbestandes (fast) ohne Strafgericht. Verkehrsunfälle mit leichten Verletzungen oder eine erstmalige Begehungen von Vergehen (das sind strafbare Handlungen mit einem Strafrahmen bis zu dreijähriger Haftstrafe) werden meist in diversioneller Art abgeschlossen. So kann ein Strafverfahren vermieden werden, indem ein Bußgeld bezahlt, oder die eine oder andere Auflage oder Weisung erfüllt wird. Damit ist zwar der „Akt vom Tisch und die Angelegenheit strafrechtlich beseitigt“. Weitere Konsequenzen sind jedoch noch (fast) immer in privatrechtlicher Hinsicht zu erwarten.

Auch wenn keine Vorstrafe aufscheint – die privatrechtliche Haftung kann dennoch eine Folge sein.

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